Vladi Licht
I Violine

geb. in Dnepropetrowsk/ Ukraine

Nach seinem Musikstudium zog es Vladi als jungen Musiker in die Metropole Moskau: Hier arbeitete er in verschiedenen angesehenen Orchestern, wie dem Kinematografieorchester der UdSSR und dem Orchester des Bolschoj-Theaters. Mehr als ein Jahrzehnt war er ständiges Mitglied der Moskauer Philharmoniker und konnte mit den Dirigenten Gennadi Rozhdestvensky, Vasili Sinajski, Juri Bashmet, Mark Ermler zahlreiche weltweite Tourneen, u.a. USA, Japan, Südkorea, Hong Kong, Taiwan, Brasilien, Argentinien, Deutschland, Italien, Frankreich, England oder Skandinavien, absolvieren. Zusammen mit Isaac Stern, Vadim Repin, Maxim Vengerov bescherte er einem begeisterten Publikum unvergessliche Konzerterlebnisse. Als Solist des Moskauer Kabarett „Grand Opera“ füllte er Abend um Abend das Theater, sein Repertoire in diesem Genre schlägt die Brücke vom Broadway bis ins Moulin Rouge.

Als Virtuose und Improvisateur entdeckte er in der aufregenden und kreativen Underground-Szene Moskaus seit den 80er´n seine Talente als leidenschaftlicher Jazzmusiker. Auf zahlreichen Jazz-Festivals traf Vladi mit Andrei Kondakov, Boris Frumkin, Georgi Garanjian, Alexej Kusnezow, Alexej Isplatovskij oder Igor Butman den Beat im Blut des Publikums.

Aktuell lebt, musiziert und arrangiert er am Hotspot Berlin und bereichert die Musikszene der Hauptstadt in ausgewählten Ensembles und angesagten Jazz Clubs, bevorzugt mit Talana Gabriel. Zudem ist er als Solist im alten Europa stets gerne auf musikalischer Reise.

 


 

Teresa Jankiewicz
II Violine

geb. in Vilnius/ Litauen

Bereits als Kind entschied sich Teresa zwischen Violine und Klavier für die Saiten & Bogen, die die Welt bedeuten. Die fundierte musikalische Ausbildung absolvierte sie an der renommierten Baltischen Musikakademie in Vilnius. Boris Finkelsteyn, ein bekannter Musikpädagoge aus St. Petersburg, formt ihren musikalischen Lebensweg seit mehr als zehn Jahren in Berlin.

Auf Tourneen und Gastaufenthalten u.a. in Italien, Japan und China zog sie um die musikalische Welt und verfeinerte stetig ihr Repertoire. In großen Konzertsälen, wie der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig, der Laeiszhalle Hamburg, der Suntory Hall Tokyo oder dem Shanghai Oriental Art Center musizierte sie mit ausgewählten Orchestern.

Teresa begeistert sich für harmonische Kontraste: neben der Klassik für Jazz, Crossover- oder auch Rock-Projekte, u.a. mit Montserrat Caballé, Roberto Alagna, Milva, Angelika Milster, Till Brönner.

Mit dem 3+1Quartett gestaltete Teresa kürzlich erfolgreich Events für den RBB und das Auswärtige Amt musikalisch und programmseitig mit.


Alexander Konsistorum
Bratsche

geb. in Moskau/ Russland

Die Klassik liegt der Familie im Blut: Der Vater Michael Konsistorum war ein bekannter Konzertpianist und Komponist, die Mutter ebenfalls Pianistin. Private Musikzirkel seit den 60er Jahren mit Samuil Feinberg, Grigory Ginsburg und Nathan Rachlin führten Alexander zur klassischen Violine. Er studierte am legendären Gnessin-Institut Moskau. Mit seiner Schwester, der Pianistin Natascha Konsistorum, verbindet ihn seit frühester Jugend die Musik. Regelmäßig finden sie sich in Hannover zu den bekannten Kammermusikabenden zusammen.

Alexander vertiefte seine Fertigkeiten über zwanzig Jahre mit den Moskauer Philharmonikern, arbeitete zusammen mit berühmten Dirigenten wie Gennadi Rozhdestvensky, Vasili Sinajski und Evgeny Svetlanov. Zahlreiche erfolgreiche Konzerte und Tourneen führten ihn in über 50 Länder dieser Erde, z.B. in die USA mit Mariss Jansons, nach Japan mit Dmitrij Kitajenko, zum Wiener Musikverein oder in der Concertgebouw Amsterdam. Immer wieder hatte er Gelegenheit, mit den Großen dieser Welt zu arbeiten, so z.B. mit Van Cliburn und Isaac Stern in der Carnegie Hall New York oder mit Lorin Maazel und Luciano Pavarotti in der Arena di Verona.

Als Mitglied der Kammermusiksolisten der Moskauer Philharmoniker hatte er die seltene Gelegenheit ausgewählte Miniaturen von Mozart, Boccherini und Haydn auf einer originalen Stradivari-Bratsche zu interpretieren.


Romy Nagy
Cello

geb. in Gera / Deutschland

Mit acht Jahren begann Romy den Cellounterricht, besuchte später das Musikgymnasium „Schloss Belvedere” in Weimar. Mit Sechzehn wurde sie als Jungstudentin bei Prof. Gerhard Mantel an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Frankfurt/ Main angenommen. Mehrere Preise bei „Jugend Musiziert” und Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. Studium an der Hanns-Eisler-Hochschule Berlin bei Prof. Michael Sanderling und Prof. Joseph Schwab. Ferenc-Fricsay-Stipendiatin des Deutschen Symphonie Orchesters.

Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern, u.a. dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin oder der Staatskapelle Weimar. Festes Mitglied des Kammerorchesters Berlin. Engagements führten sie mit Tourneen nach Nord- und Südamerika, Asien und durch Europa. Romy musizierte unter Kent Nagano, Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, Kurt Sanderling, Neeme Järvi oder Michail Jurowski.

Viele Audio- und Filmmusikaufzeichnungen, Vertonungen von Hollywood-Produktionen mit dem Oscar-Preisträger David Newman (u.a. Konferenz der Tiere, Ice Age, 102 Dalmatiner). Aufnahmen mit dem Dirigenten und Komponisten Howard Shore („Herr-der-Ringe-Trilogie“). Robbie Williams hatte bei seinem einzigen Deutschland-Konzert im Berliner Velodrom Romy und ihr Cello fest im Blick.